Blender Foundation startet das Blender Lab

Screenshot Webseite Blender Lab

Die Blender Foundation hat das Blender Lab ins Leben gerufen, ein neues Programm zur Entwicklung ambitionierter und experimenteller Features für die Open-Source-3D-Software.

Das Blender Lab soll als sicherer Entwicklungsraum dienen, in dem Designer und Entwickler an ambitionierten oder zukunftsorientierten Projekten arbeiten können, ohne die Stabilität der Hauptsoftware zu gefährden. Die Lab-Projekte laufen parallel zur Standard-Entwicklung und haben keine festen Zeitpläne oder Release-Termine.

Die Initiative adressiert eine zentrale Herausforderung in der Softwareentwicklung: Wie können neue Features hinzugefügt werden, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen? Dies ist besonders bedeutsam für Blender, das mittlerweile einen der ambitioniertesten Release-Zeitpläne aller großen DCC-Anwendungen hat. Das Lab soll einen Ausgleich  zwischen den Bedürfnissen großer Studios, die Stabilität über mehrjährige Projekte hinweg benötigen, und einzelnen Künstlern, die neue Technologien schnell nutzen möchten, schaffen.

Zu den ersten Lab-Projekten gehören:

  • Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit auf Tablets, einschließlich neuer Tablet-Editionen der Software
  • Location Scouting in VR für Virtual-Production-Pipelines
  • Neue Algorithmen für Volume-Rendering und Lichttransport für GPU- und Produktionsrendering

Zukünftige Projekte könnten umfassen:

  • Erweiterte USD-Authoring-Funktionen
  • Integration von LLMs wie ChatGPT, die über natürlichsprachliche Befehle mit Blender interagieren können

Die Blender Foundation sucht derzeit nach Partnern für diese Projekte – sowohl kommerzielle Sponsoren als auch akademische Forscher. Details zum Blender Lab findet man auf der zugehörigen Webseite, darunter auch die offizielle Ankündigung des Projekts.

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